• Keep Moving | Taiji-Therapie bei Bewegungsstörungen und Parkinson

Wirkungsweise

Wie hilft Taiji-Therapie bei Bewegungsstörungen und Parkinson?

Unsere Parkinson-Therapie basiert auf der chinesischen Bewegungs- und Gesundheitslehre Taiji (Tai Chi, auch Tai Chi Chuan).

Die Harmonie von Körper und Geist und die innere und äußere Balance, welche durch die ruhigen und fließenden Bewegungen hergestellt werden, stärken die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. In Zusammenarbeit mit der Fachklinik für Bewegungsstörungen in Beelitz-Heilstätten, haben wir ein Trainingsprogramm entwickelt, das optimal auf die Bedürfnisse von Parkinson-Patienten abgestimmt ist.

Verschiedene medizinische Studien haben die Wirksamkeit und Bedeutung von Taiji bei Parkinson-Erkrankten deutlich bewiesen. Es stärkt das Gleichgewicht, fördert die Entspannung und Beweglichkeit sowie die Körperkontrolle und Motorik. Außerdem hebt es die innere Stimmung und das Wohlbefinden.

Expertenmeinung

»Die Wirkungsweise von Taiji wird in einer 2012 in dem renommierten Fachjournal „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Studie eindrucksvoll belegt. Parkinson-Patienten, die ein Taiji-Training absolvieren, zeigten in dieser kontrollierten Studie eine deutliche Besserung von Bewegungsumfang und Gleichgewicht. Diese positive Wirkung von Taiji lässt sich auch im klinischen Alltag bestätigen. Die intensive Körperarbeit führt dazu, dass Bewegungen bewusster und mit mehr Sicherheit und Präzision ausgeführt werden. Neben den Effekten auf Beweglichkeit und Gleichgewicht kann sich Taiji auch positiv auf Stimmung und Hirnleistung auswirken.«

Aufgrund der positiven Wirkung von Taiji bei Parkinson wurde 2012 eine Zusammenarbeit zwischen dem neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen und Parkinson in Beelitz-Heilstätten und Herrn Mirko Lorenz begonnen. Nach intensiver Einarbeitung betreut Herr Lorenz jetzt regelmäßig die Taiji-Gruppen in unserer Klinik, die zu einem festen Bestandteil des therapeutischen Gesamtkonzeptes geworden sind.

Prof. Dr. med. Georg Ebersbach | Chefarzt im Neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen und Parkinson in Beelitz-Heilstätten

Prof. Dr. med. Georg Ebersbach
Chefarzt im Neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen und Parkinson in Beelitz-Heilstätten

Expertenmeinung

„Taiji ist für Parkinson-Patienten sinnvoll.
Diese asiatische Technik trägt zur Besserung des Gleichgewichts bei.
Nicht nur Entspannung, sondern auch Koordination und Steuerung von Bewegungsabläufen wird trainiert. Der Parkinson-Patient lernt besser mit seinen Defiziten um zu gehen und diese auszugleichen. Taiji führt zur besseren Wahrnehmung der eigenen Motorik.“

Prof Dr. med. Thomas Müller | Chef der Neurologie im St.-Joseph Krankenhaus | Berlin-Weissensee

Prof. Dr. med. Thomas Müller
Chefarzt der Neurologie im St.-Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee